Univ-Prof. Dr. Mathias Zirm

Teleaugenheilkunde in Zeiten von COVID-19


Kurzbeschreibung zur Person:

Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm, FA für Augenheilkunde und Optometrie leitet derzeit die Augenklinik Zirm und betreut seine Patienten in Innsbruck und Wien. Seine ärztliche Tätigkeit begann er an der Universität Graz und setzte dies nach zahlreichen Auslandsaufenthalten in Innsbruck fort.
In den vergangenen 25 Jahren entwickelte Dr. Zirm international anerkannte Methoden zum Fernunterricht im Bereich der Augenchirurgie zum jeweiligen Stand der Kommunikationstechnologie.
Die erste Teleoperation Österreichs fand 1998 zwischen Innsbruck und Paris statt wobei eine schwere Verletzung eines Auges erfolgreich versorgt wurde.
Die faszinierende Möglichkeit durch eine Videosprechstunde ärztliche Hilfe außerhalb einer medizinischen Einrichtung anbieten zu können führte zur Gründung der Teleklinik Austria mit der Abteilung Teleaugenheilkunde (www.teleaugenklinik.at)


Informationen zu "Teleaugenheilkunde in Zeiten von COVID-19"

Mit der Corona Pandemie wurden für Menschen über Nacht Barrieren errichtet, die nur unter Strafandrohung überwindbar waren. Seither hat die Telemedizin derart an Bedeutung gewonnen, dass eine persönliche Betreuung durch einen Arzt auf Basis einer Videosprechstunde sehr hilfreich wurde.
Zahlen von Jameda (größter deutscher Anbieter von Videosprechstunden), Stand 30.03.2020:

  • Die Nachfrage nach der jameda Videosprechstunde ist um mehr als 1.000 % im Vergleich zum Vormonat gestiegen.
  • Die Zahl der die Videosprechstunde nutzenden Ärzte und Psychotherapeuten hat sich seit der Corona-Krise vervierfacht.
  • Im Vergleich zum Vormonat werden aktuell mehr als siebenmal so viele Videosprechstunden durchgeführt.
  • Die Zahl der auf jameda buchbaren Videosprechstunden ist um mehr als 1.700 % gestiegen.

Der Grund liegt daran: Menschen realisierten, dass sie mit ihren Sorgen um Gesundheit und Wohlergehen alleine gelassen wurden. Ordinationen waren geschlossen, die Ansteckungsgefahr in öffentlich genutzten Räumen sehr groß und die Fokussierung auf die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie zentrales Thema in sämtlichen Medien. Mit dem Hinweis - „Bleiben Sie zuhause und gehen Sie nur wenn unbedingt notwendig zu Ihrem Arzt.“ - wurden die Sorgen nicht geringer. Durch die Telemedizin kommt nun der Arzt zum Patienten und nicht umgekehrt.
Der Zeitpunkt der Tagung und die Erkenntnisse aus den Ereignissen der letzten Wochen rechtfertigen daher den Titel einer Publikation von Kevin Stawicki: „Telehealth's Not Getting Switched Off After COVID-19 Crisis“ (Law360, April 10, 2020)


Der Vortrag zum Nachschauen:

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