Dr. Wolfgang Kratky

Möglichkeiten der Telemedizin in der Geriatrie am Beispiel der geriatrischen Gesundheitzentren Graz


Kurzbeschreibung zur Person:

Dr. Wolfgang Kratky, MBA ist Innovationsmanager in den geriatrischen Gesundheitszentren (GGZ) der Stadt Graz und zuständig für den Bereich Telemedizin/Telecare. Er ist zudem Geschäftsführer des Grazer telemedizinischen Unternehmens Notube und Vorstandsmitglied der Telemed Austria. Er studierte molekulare Mikrobiologie und Immunologie an der Universität Graz und ETH Zürich und hat einen MBA Abschluss in Gesundheits- und Krankenhausmanagement der MedUni Graz. Nach seinem Studium und mehrjähriger akademischer Forschung war er zuerst in der Pharmaindustrie tätig, bevor er 2015 in die Geschäftsführung des Familienunternehmens NoTube wechselte. Seit 2019 ist er für den Aufbau des neuen Geschäftsbereichs Telemedizin/Telecare in den GGZ zuständig und entwickelt innovative Konzepte für die geriatrische Versorgung.


Informationen zu "Möglichkeiten der Telemedizin in der Geriatrie am Beispiel der geriatrischen Gesundheitzentren Graz"

Gemäß den Prognosen der Statistik Austria wird sich der Bevölkerungsanteil der über 80-jährigen in Österreich bis 2050 mehr als verdoppeln. Aufgrund der stark wachsenden Zahl an älteren Menschen und dem zunehmenden Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist die Förderung von telemedizinischen Versorgungskonzepten für Pflegewohnheime und insbesondere der häuslichen Versorgung älterer Menschen essenziell, um den Pflegekollaps zu vermeiden. Die aktuelle Krise hat den Mangel solcher Konzepte in der Regelversorgung aufgezeigt. Die GGZ sehen sich als Innovationsführer haben sich daher schon 2018 entschieden, Telemedizin und Telecare als eigenen Geschäftsbereich zu etablieren. In diesem Vortrag werden einige der Projekte vorgestellt, die in den GGZ laufen bzw. erfolgreich umgesetzt wurden. Das in Deutschland zur besseren Versorgung von ländlichen Pflegewohnheimen entwickelte Projekt Televisite lauft in den GGZ aktuell im Testbetrieb. Das Polypharmazieboard des in Graz eingerichteten geriatrischen Konsiliardienstes, der die medizinische Versorgung der Pflegewohnheimen unterstützt, soll Hausärzte telemedizinisch Empfehlungen zur Reduzierung von Polymedikation geben. Auch Teledermatologie wurde bereits erfolgreich umgesetzt. Mittels teletherapeutischer Nachsorge und mobilen Anwendungen sollen die in stationärer Behandlung erreichten therapeutischen Erfolge auch nach Hause gebracht und damit verlängert werden. All diese Konzepte können allerdings gerade bei älteren PatientInnen nur durch intensive persönliche Betreuung und optimaler Usability erfolgreich umgesetzt werden.


Der Vortrag zum Nachschauen:

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